Immer mehr Berliner entdecken die Vorteile von Dachgärten. Sie bieten nicht nur zusätzlichen Grünraum in der Stadt, sondern verbessern auch die Luftqualität, fördern die Biodiversität und schaffen einen Rückzugsort über den Dächern. Doch der Start eines Dachgartens erfordert sorgfältige Planung.
1. Prüfung der Statik und Genehmigungen
Bevor Sie mit dem Anlegen beginnen, muss geprüft werden, ob das Dach die zusätzliche Last von Erde, Pflanzen und eventuell Möbeln tragen kann. Außerdem sollten Sie die lokalen Bauvorschriften beachten und ggf. Genehmigungen einholen.
2. Auswahl geeigneter Pflanzen
Auf einem Dach sind Pflanzen extremen Bedingungen wie Sonne, Wind und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Robuste, trockenheitsresistente Pflanzen wie Sedum, Gräser oder Kräuter eignen sich besonders gut.
3. Substrat und Bewässerungssystem
Leichtes Substrat und eine effiziente Bewässerung sind entscheidend. Tropfbewässerung oder Regenwassernutzung sorgen dafür, dass Pflanzen ausreichend Wasser bekommen, ohne das Dach zu überlasten.
4. Gestaltung und Nutzung
Denken Sie daran, den Dachgarten funktional zu gestalten. Sitzbereiche, Hochbeete und vertikale Pflanzsysteme schaffen Struktur und ermöglichen eine optimale Nutzung des begrenzten Raums.
5. Pflege und Wartung
Auch ein Dachgarten benötigt regelmäßige Pflege. Entfernen von Unkraut, Düngen und Schneiden halten die Pflanzen gesund und fördern das Wachstum.
Fazit:
Ein Dachgarten in Berlin kann eine grüne Oase mitten in der Stadt werden. Mit der richtigen Planung, Auswahl robuster Pflanzen und einem durchdachten Bewässerungssystem gelingt der Einstieg in das urbane Gärtnern auf dem Dach.

